Abschlussarbeiten
Entwurf eines Konzepthotels in Berlin:
„ Kletterhotel “ - Schwerpunkt Baukonstruktion
Das entworfene Hotel liegt in der Schicklerstraße 5-7, 10179 Berlin.
Das Highlight des Hotels stellt der große Klettersaal dar. Dieser lässt sich zudem auch als Konferenzraum oder für verschiedene Veranstaltungen nutzen. Alle Stühle aus den Saal lassen sich im Lagerraum unter dem Klettersaal verstauen. Nützlich dabei ist der direkt angrenzende Fahrstuhl. Den Veranstaltern stehen zudem eine ausklappbare Bühne zur Verfügung. Der Saal hat bei einer Reihenbestuhlung ein Fassungsvermögen von 201 Personen. Bei seiner Nutzung als Klettersaal ist jedoch mit deutlich weniger Personen zu rechnen. Zum anderen lässt sich der große Saal für auch für andere Sportveranstaltungen nutzen. Ein zusätzliches Highlight bieten die über den Veranstaltungssaal gespannte fünf Brücken.
Eine weitere Kletterwand befindet sich an der Außenfassade des Hotels. Dort können die Gäste auch im Außenbereich sportlich aktiv sein. Dies erklärt auch die besondere Form des Gebäudes. Welche von natürlichen Felsen minimalistisch abgewandelt ist.
Als vermietete Erdgeschossnutzung ist ein Restaurant geplant, in dem die Gäste auch abends entspannt gesund essen können. Die Bespielung der S-Bahnbögen ist natürlich auch stark in das Thema Fitness eingebunden, sodass das Hotel einen Hotspot für alle Sportler und nicht nur Hotelgäste bildet
Forschungsprojekt
„ Inwiefern findet Lean im Bauprozess Anwendung und welche Projektphasen profitieren davon am meisten? “
Die Bauwirtschaft kann sich der immer schnelllebigeren Welt nicht mehr entziehen. Viele Projekte werden aufgrund der an sie gestellten, höheren Ansprüche schlichtweg komplexer. Standards des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, die schärferen Umweltschutzmaßnahmen, steigende Bedürfnisse der Bewohner sind nur drei, der vielen Dinge, welche die Komplexität der Projekte steigern. Die erhöhte Komplexität zieht außerdem eine Baukostensteigerung mit sich. Auch der Fachkräftemangel verstärkt dieses Phänomen. Für Unternehmer ist es z.B. besonders schwer Nachunternehmer zu finden und diese mit genügend Vorlauf für Projekte zu verpflichten. Das macht viele Bauprojekte sehr volatil und deswegen ist auch der Ausgang dieser nur schwer vorherzusehen. Aufgrund der vielen Faktoren ist es für Bauunternehmen schwieriger geworden, eine ausreichende Gewinnmarge zu erzielen. So setzt der boomende Wohnungsmarkt Unternehmer vor neue Herausforderungen. Die klassischen Managementmethoden sind für viele Unternehmer deshalb nicht effizient genug, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Nun verspricht Lean genau in solchen Fällen Abhilfe zu schaffen, die Reaktionsgeschwindigkeit der Projektbeteiligten zu verbessern sowie für eine höhere Transparenz zu sorgen. Es besteht die Frage, warum sich Lean von anderen Projektmanagementmethoden so stark absetzt. Ferner wird in dieser Arbeit beleuchtet, inwiefern Lean im Bauprozess Anwendung findet und welche Projektphasen davon am meisten profitieren.
Masterarbeit
"Gastgewerbe in der Krise: Die Umnutzung von Hotelimmobilien aufgrund
der Corona-Pandemie"
Das Coronavirus SARS-CoV-2 stellt Deutschland seit Januar 2020 vor große Herausforderungen. Am 22. März 2020 trat der erste Lockdown in Kraft, welcher mit zahlreichen Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben verbunden war. Das Gastgewerbe war besonders stark von diesen Beschränkungen betroffen. Schätzungen der Unternehmensberatung TREUGAST Solutions Group zufolge, büßte das Hotelgewerbe 60% des Umsatzes im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr ein. Es ist davon auszugehen, dass etliche Häuser in der Hotelbranche die Krise nicht überstehen und die Immobilien infolgedessen, kurz-, mittel- oder gar langfristig, zumindest in der althergebrachten Form, wenig bis ungenutzt bleiben. Eine Umnutzung leerstehender Hotels könnte eine Option für Investoren und Private sein, günstige Wohnimmobilien zu erwerben. Dieses Vorgehen ermöglicht neuen Wohnraum dem Wohnungsmarkt zuzuführen. Das Ergebnis wäre eine Entlastung des gegenwärtig stark angespannten Wohnungsmarktes. Selbstverständlich löst die Umnutzung einiger Hotels nicht vollständig das Wohnungsnotproblem, aber sie ist ein Schritt in die richtige Richtung. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst auf das Umnutzungsverfahren und die damit einhergehenden rechtlichen Bestimmungen eingegangen. Darauf basierend und zusätzlich in Abhängigkeit der gegebenen Hoteltypologie, der Lage sowie Zustand der Immobilie werden Umnutzungsmöglichkeiten untersucht. Schlussendlich wird die Frage beantwortet, inwieweit die Umnutzung von Hotelimmobilien in Wohnimmobilien in Berlin praktisch möglich ist.










